Radikal führen – Reinhard K. Sprenger

Reinhard Sprenger fasst in „Radikal führen“ im wesentlichen die Thesen seiner früheren Bücher zusammen und adaptiert sie für unsere VUCA-Welt. Auch wenn er nicht viel wirklich  Neues schreibt, ist das Buch eine universale Grundlage für gute radikale (i.e. an die Wurzeln gehende) Führung. Wir von Resonanz unterstützen Führungskräfte wirkungsvoll mit innovativen Tools und Interventionen dabei, radikal im Sinne von Reinhard K. Sprenger zu führen.

Hier eine Zusammenfassung des Buches von Harald Preyer.

Um erfolgreich zu bleiben, müssen Unternehmen flexibel sein und schnell auf Veränderungen im Markt reagieren.

Führungskräfte müssen in der Lage sein, trotz Unsicherheiten intelligente Entscheidungen zu treffen.

Ein Weg, mit dieser Unsicherheit umzugehen, besteht darin, sich als Unternehmen Werte und Regeln zu geben, die in jeder Entscheidungssituation als Maßstab herangezogen werden können. Gleichzeitig soll das Unternehmen aber flexibel bleiben: Die Führungskräfte müssen immer in der Lage sein, eine Entscheidung zu treffen, die dem Gesamtziel des Unternehmens dient, also beispielsweise dessen wirtschaftlichem Erfolg oder der Kundenzufriedenheit.

Mitarbeiter eigenverantwortlich handeln zu lassen, macht sie zufriedener, bindet sie an das Unternehmen und senkt so die Fluktuation und die damit verbundenen Kosten: Von der Ausschreibung einer Stelle über deren Besetzung bis zum Erreichen eines Vertrauensverhältnisses des neuen Mitarbeiters zum Kunden ist es ein weiter Weg.

Bei dieser Entscheidung geht es nicht um blindes Vertrauen in die Mitarbeiter: Führungskräfte sollten das Risiko abschätzen können und das Selbstvertrauen haben, mit dem Vertrauensbruch eines Mitarbeiters umgehen zu können. Das heißt auch, sich von jemandem trennen zu können, der sich als nicht vertrauenswürdig herausstellt.

Zusammengefasst ist die Kostenersparnis durch Verringerung der Überwachungs- und Neubesetzungskosten deutlich größer als die, die sich Unternehmen von einer genauen Kontrolle der Mitarbeiter versprechen.

Den eigenen Mitarbeitern zu vertrauen, macht sich bezahlt.

Um effizient zu sein, muss ein Unternehmen auf Kundenorientierung setzen – nicht auf eine hierarchische Führung.